Prinzip
Lichtemitterdioden (LED) sind pn-Übergänge aus GaAs oder GaP. Je
nach der gewünschten Wellenlänge des Lichtes werden die Substrate
mit unterschiedlichen Elementen dotiert. Werden die pn-Übergänge an
eine Stromquelle in Durchlassrichtung angeschlossen, so überfluten
Elektronen und Löcher die Grenzschicht und rekombinieren dort.
Dabei wird die aufgewendete Energie in Form von sichtbarem oder
infrarotem Lich frei.
In Sperrrichtung betrieben, verhält sich eine Leuchtdiode wie eine
gewöhnliche Diode. Allerdings ist die maximale Sperrspannung recht
gering. Sie liegt z.T. unter 10 V.
Vorteile
- Keine zusätzlichen Kabelverbindungen zwischen den Bausteinen nötig - übersichtlicherer und schnellerer Aufbau
- Kontaktsicherheit durch puzzelartig verzahnbare Bausteine
- Hartvergoldete, korrosionsbeständige Kontakte
- Doppelter Lernerfolg: Elektrischer Schaltplan auf der Ober- und reele Bauteile auf der Unterseite sichtbar
Aufgaben
Welche Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten haben Leuchtdioden?
- Untersuche die Abhängigkeit zwischen Stromstärke und Spannung an einer Leuchtdiode in Durchlass-und in Sperrrichtung sowie die von der Diode aufgenommene elektrische Leistung.
- Erprobe die Eignung von Leuchtdioden zur Bestimmung der Stromart und der Polarität von Stromquellen.


