Prinzip
Bei diesem Versuch lernen die Schüler die Anwendung des
Transistors zur Wechselspannungsverstärkung kennen.
Das von dem Transfomator des Netzgeräts erzeugte magnetische
Streufeld induziert in einer Spule eine geringe Wechselspannung.
Ihr direkter Nachweis mit einem Kopfhörer ist wegen der geringen
Höhe der Wechselspannung nicht überzeugend. Um die erforderliche
Spannungsverstärkung zu erreichen, wird diese Wechselspannung der
durch einen Spannungsteiler erzeugten Basisvorspannung überlagert
und steuert den Kollektorstrom periodisch um den durch die
Vorspannung eingestellten mittleren Wert. Die Schwankungen des
Kollektorstromes erzeugen im Kopfhörer Spannungsschwankungen, die
als Brummton wahrgenommen werden.
Durch diesen Versuch werden die Schüler außerdem an das gegenwärtig häufig diskutierte Problem des Elektrosmogs herangeführt. Es wird nachgewiesen, dass elektrische Geräte in ihrer Umgebung magnetische Felder erzeugen, wenn sie in Betrieb gesetzt werden.
Vorteile
- Keine zusätzlichen Kabelverbindungen zwischen den Bausteinen nötig - übersichtlicherer und schnellerer Aufbau
- Kontaktsicherheit durch puzzelartig verzahnbare Bausteine
- Hartvergoldete, korrosionsbeständige Kontakte
- Doppelter Lernerfolg: Elektrischer Schaltplan auf der Ober- und reele Bauteile auf der Unterseite sichtbar
Aufgaben
Wie kann man Elektrosmog nachweisen?
Versuche, die durch magnetische Wechselfelder des Netzgerätes in einer Spule induzierten geringen Wechselspannungen so zu verstärken, dass sie mit eine Kopfhörer nachgewiesen werden können.


