Download-Bereich: Broschüren und Prospekte
zu PHYWE und zum Produkt-Programm
Hier finden Sie Informationsbroschüren, Materialien für Journalisten (Bilder, Grafiken) und Prospekte rund um das Angebot von PHYWE und zum Unternehmen.
PHYWE Allgemeine Sicherheitshinweise
Allgemeine Sicherheitshinweise beim Experimentieren mit elektrischer Energie und beim Umgang mit Lasern
In der Schule wird im Allgemeinen mit berührungsungefährlichen Kleinspannungen (< 60 V-/< 25 V ~) experimentiert. Die nachfolgenden Sicherheitshinweise informieren über die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen. Außerdem werden der verantwortlichen Lehrkraft Verhaltensregeln für das Experimentieren mit berührungsgefährlicher Spannung gegeben.
Beim Experimentieren mit elektrischer Energie, muss generell sichergestellt sein, dass die Bediener des Experimentes keinen Kontakt mit berührungsgefährlichen Spannungen erhalten. Verantwortlich ist hier die Fachkraft (Lehrer), die das Experiment betreut.
In den in der EU gültigen „Sicherheitsbestimmungen für elektrische Laborgeräte (DIN EN 61010-1, VDE .0411 Teil 1)“ ist die berührungsungefährliche Spannung definiert als Spannungen < 33 V~ bzw. < 70 V- oder bei höherer Spannung mit begrenztem Strom von max. 0,5 mA~ und 2 mA-. Weitere Einschränkungen für allgemeinbildende Schulen hat die Kultusministerkonferenz in den „Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (GUV-SI 8070)“ unter Bezugnahme auf die Norm VDE 0105 Teil 12 (Besondere Festlegungen für das Experimentieren mit elektrischer Energie in Unterrichtsräumen) gemacht. Hier wurden die Spannungsgrenzen für Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 10 auf max. 25 V~und 60 V- festgelegt.
Fachpersonal (in der Regel Lehrer) und Schüler oberhalb der Jahrgangsstufe 10 dürfen auch in Ausnahmefällen mit berührungsgefährlichen Spannungen arbeiten, wenn das Lernziel mit ungefährlichen Spannungen nicht erreicht werden kann. Der Lehrer muss in diesem Fall während des Versuches anwesend sein.